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Entrümpelung Keller Anleitung

Keller entrümpeln: Anleitung, Dauer und Profi-Tipps

Sechs Stunden. Länger braucht selbst ein großer, bis unter die Decke voller Keller bei uns selten – und die meisten sind nach zwei bis drei Stunden besenrein. Der Keller wirkt wie das größte Projekt im Haus, ist aber meist das dankbarste: kein Raum verwandelt sich schneller. Hier steht, wie Sie es selbst angehen, wie lange es wirklich dauert – und an welcher Stelle Sie besser die Finger von den Sachen lassen.

👷 Movehaus-Team · aus der Praxis von 1.500+ Projekten · Veröffentlicht: – · Aktualisiert: – · Lesezeit: ca. 7 Min.
Keller entrümpeln vorher nachher: vollgestellter Keller und derselbe Raum besenrein nach der Kellerentrümpelung

Wie lange dauert eine Kellerentrümpelung?

Eine Kellerentrümpelung dauert mit einem eingespielten Team in der Regel zwei bis sechs Stunden: rund zwei Stunden, wenn nur ein paar Möbelstücke stehen, etwa drei Stunden für den normal gefüllten Keller – und selbst der große, komplett volle Keller ist meist in sechs Stunden besenrein. Diese Zahlen stammen nicht aus einer Tabelle, sondern aus unseren eigenen Einsätzen:

AusgangslageDauer (Team)Festpreis
Wenige Stücke, Rest Kleinkramca. 2 Stunden350–450 €
Zu etwa drei Vierteln gefülltca. 3 Stunden450–650 €
Komplett voll, schwieriger Zugangbis ca. 6 Stunden650–1.000 €
Firmenkeller mit Archivbis zu 2 Arbeitstage1.000–1.800 €

Echte Movehaus-Festpreise (Stand September 2026). Sondermüll wird je nach Art und Menge gesondert berechnet – als Richtwert ab etwa 150 € zusätzlich.

Der eine Faktor, der jede Zeitplanung sprengen kann, ist Sondermüll: Farben, Lacke, Öle, alte Chemie. Sobald so etwas auftaucht, wird nicht schneller gearbeitet, sondern feiner getrennt – der Umwelt und dem Arbeitsschutz zuliebe. Das kostet Zeit, und zwar zu Recht.

Selbst entrümpeln: die 5-Schritte-Anleitung

Wer selbst anpacken will – völlig legitim, viele Keller sind ein Wochenendprojekt. So gehen Sie vor, ohne sich zu verzetteln:

1. Erst der Entsorgungsweg, dann der Muskel. Klären Sie vor dem ersten Handgriff, wohin die Sachen sollen: Sperrmüll anmelden, Wertstoffhof-Öffnungszeiten prüfen – was in den Sperrmüll darf und was nicht, entscheidet darüber, wie viele Fahrten Sie brauchen. Nichts frustriert mehr als ein geräumter Keller, dessen Inhalt zwei Wochen im Hausflur wartet.

2. Licht und Wege schaffen. Viele Keller haben schwaches oder gar kein Licht – eine Baustrahler-Lampe für zwanzig Euro verändert alles. Und räumen Sie zuerst den Weg zur Tür frei: getragen wird nur, was auch hinauspasst.

3. In drei Zonen sortieren. Behalten, verwerten/verschenken, entsorgen – konsequent in dieser Reihenfolge, Kiste für Kiste, ohne „das schau ich mir später an"-Stapel. Der Später-Stapel ist der Grund, warum der Keller so aussieht, wie er aussieht.

4. In Etappen arbeiten – Ihrer Gesundheit zuliebe. Kellerluft ist oft feucht und staubig. Wir wechseln unsere Leute in feuchten Kellern nach spätestens zwei Stunden aus – halten Sie es privat genauso: zwei Stunden, Pause an der frischen Luft, weiter. Staubmaske und Handschuhe sind Pflichtprogramm, kein Zubehör.

5. Besenrein abschließen. Einmal durchfegen, Spinnweben mitnehmen, fertig. Erst der leere, gefegte Boden macht aus „ausgeräumt" ein „erledigt" – und bei Mietkellern ist besenrein ohnehin der Übergabestandard.

💡 Aus der Praxis Im Mehrfamilienhaus lohnt ein Aushang: Wer noch zwei, drei Nachbarn für denselben Sperrmüll-Termin gewinnt, teilt sich die Anmeldung und leert nebenbei den halben Kellergang mit. Die Hausverwaltung freut sich, und der eigene Verschlag wirkt gleich doppelt so groß, wenn der Flur davor mit leer wird.

Die Funde: von Einweckgläsern bis Schadstoff

Was in Jahrzehnten in einen Keller wandert, ist erstaunlich vorhersehbar: Einweckgläser mit Jahrgang, Werkzeug in dritter Generation, Ski aus den Achtzigern, der Karton „Kabel, diverse". Das meiste davon ist harmlos und schnell entschieden. Eine Kategorie ist es nicht – und die verdient einen eigenen Warnhinweis:

Wichtig für Ihre Sicherheit In alten Kellern lagern manchmal Baustoffe aus Zeiten, in denen niemand nach Schadstoffen fragte – zurückgelassene Platten, Dämmreste, alte Mineralwolle. So etwas wird nicht angebohrt, nicht zerbrochen und nicht einfach in den Container geworfen, denn gefährlich werden diese Materialien vor allem, wenn Fasern und Stäube freigesetzt werden. Im Zweifel: liegen lassen, fotografieren, Fachbetrieb fragen. Bei uns ist die Sachkunde nach TRGS 519 (Asbest) und TRGS 521 (alte Mineralwolle) im Haus – wir erkennen solche Funde und wissen, welcher Entsorgungsweg der richtige ist.

Auch unterhalb dieser Schwelle gilt: Farben, Lacke, Batterien, alte Kühlgeräte und Elektrogroßgeräte sind Sondermüll mit eigenen Wegen – sie gehören zum Schadstoffmobil oder Wertstoffhof, nicht in den Sperrmüll. Wer hier sauber trennt, schützt nicht nur die Umwelt, sondern erspart sich auch Ärger mit nicht mitgenommenen Haufen am Straßenrand.

Was der Profi anders macht

Der Unterschied liegt selten in der Muskelkraft – er liegt in der Vorbereitung. Wir bringen eigenes Licht mit, wenn der Keller keins hat, und arbeiten damit auch im dunkelsten Verschlag mit klarer Sicht. In feuchten Kellern rotiert das Team nach spätestens zwei Stunden – Gesundheitsschutz ist bei uns keine Empfehlung, sondern Ablauf. Und bei Kellern, die so voll sind, dass man kaum hineinkommt, oder so niedrig, dass aufrechtes Arbeiten nicht geht, entscheidet Organisation statt Hauruck: Reihenfolge, Tragewege, Zwischenlager – dann läuft auch der schwierigste Raum kontrolliert leer.

Zwei Dinge gehören bei uns immer dazu: Wunschstücke werden beiseitegelegt – sagen Sie vorher, was Sie behalten möchten, und es wartet nachher gesichert auf Sie. Und bei Firmenkellern mit Aktenbeständen übernehmen wir im Vollservice auch das Suchen: Sie nennen uns, welche Unterlagen gebraucht werden, wir gehen den Bestand durch, verpacken die gesuchten Ordner in Kartons und übergeben sie am Ende – der Rest geht datenschutzgerecht in die Vernichtung. Am Schluss steht in beiden Fällen dasselbe: die besenreine Übergabe, beim Privatkeller wie beim Firmenarchiv. Den kompletten Service dahinter zeigt unsere Kellerentrümpelung im Detail.

Was kostet eine Kellerentrümpelung?

Eine Kellerentrümpelung kostet bei uns als Festpreis meist zwischen 350 und 1.000 €: wenige Stücke 350–450 €, der zu drei Vierteln volle Keller 450–650 €, komplett voll mit schwierigem Zugang 650–1.000 € – Firmenkeller mit Archiv liegen bei 1.000–1.800 €. Entscheidend sind Menge, Zugänglichkeit und Sondermüll-Anteil: Farben, Lacke und alte Chemie werden je nach Menge gesondert berechnet, als Richtwert ab etwa 150 € zusätzlich. Die kompletten Preisspannen mit Beispielen haben wir offen aufgeschlüsselt im Ratgeber dazu, was eine Entrümpelung wirklich kostet – inklusive der Wertanrechnung, die den Preis senkt, wenn Verwertbares dabei ist. Für Ihren konkreten Keller gilt wie immer: kostenlose Besichtigung, schriftlicher Festpreis, keine Überraschungen.

💪 Ihr Keller, in 2–6 Stunden besenrein Kostenlose Besichtigung, schriftlicher Festpreis, fachgerechte Entsorgung inklusive Sondermüll. In Bochum und dem ganzen Ruhrgebiet. Festpreis-Angebot anfragen →

Häufige Fragen zur Kellerentrümpelung

?Wie lange dauert es, einen Keller zu entrümpeln?
Mit einem Team in der Regel 2 bis 6 Stunden: wenige Stücke ca. 2 Stunden, ein normal voller Keller ca. 3, der große volle Keller bis 6. Nur Firmenkeller mit Archivbeständen brauchen länger – bis zu 2 Arbeitstage.
?Muss ich bei der Entrümpelung dabei sein?
Nein – es reicht, dass wir hineinkommen und vorher klar ist, was beiseitegelegt werden soll. Wunschstücke sichern wir für Sie, der Rest wird getrennt entsorgt, und übergeben wird besenrein.
?Was passiert mit Farben, Lacken und altem Sondermüll?
Sie werden fein getrennt und über die richtigen Wege entsorgt – Schadstoffsammlung statt Sperrmüll. Das dauert etwas länger, schützt aber Umwelt und alle Beteiligten. Bei verdächtigen alten Baustoffen gilt: nicht anfassen – die Sachkunde nach TRGS 519/521 ist bei uns im Haus.
?Entrümpeln Sie auch Firmenkeller und Archive?
Ja – mit mehr Zeit und System: Archivbestände brauchen bis zu 2 Arbeitstage. Im Vollservice suchen wir benötigte Unterlagen heraus, übergeben sie verpackt in Kartons, und der Rest geht datenschutzgerecht in die Vernichtung.
?Was kostet es, einen Keller entrümpeln zu lassen?
Als Festpreis meist zwischen 350 und 1.000 €: wenige Stücke 350–450 €, drei Viertel voll 450–650 €, komplett voll mit schwierigem Zugang 650–1.000 €. Firmenkeller mit Archiv: 1.000–1.800 €. Sondermüll kommt je nach Menge ab ca. 150 € dazu – verbindlich ist immer das schriftliche Angebot.
?Was ist, wenn der Keller kein Licht hat oder sehr niedrig ist?
Dann bringen wir eigenes Arbeitslicht mit und planen den Ablauf entsprechend – niedrige Decken und übervolle Räume sind eine Frage der Organisation, kein Hindernis. In feuchten Kellern wechselt unser Team zudem regelmäßig durch.
Quelle & Stand: Zeitangaben und Abläufe stammen aus der eigenen Einsatzpraxis von Movehaus (Stand: September 2026) und sind Richtwerte – verbindlich ist das schriftliche Angebot nach Besichtigung.
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Über Movehaus

Wir sind das Team, das seit 2008 in der Umzugs- und Entrümpelungsbranche anpackt – heute in Bochum und ganz NRW: über 1.500 Projekte, über 500 Google-Bewertungen (5,0★). Keller sind unser Brot-und-Butter-Geschäft – und das Vorher-Nachher-Foto oben stammt aus genau so einem Einsatz.